Am Samstag, den 30. August, kam es im Bereich der Nieder-Ramstädter-Straße zu zwei unabhängigen Vorfällen, die eine vorläufige Festnahme von zwei weiblichen Personen zur Folge hatten.
Erster Vorfall: Fluchtversuch und Angriff
Gegen 16:00 Uhr wurden Streifenkräfte aufgrund einer gemeldeten Ruhestörung in der Nieder-Ramstädter-Straße eingesetzt. Die vor Ort angetroffene 15-Jährige versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen und begab sich in den Fluchtversuch. Im Zuge der anschließenden Festnahme kam es zu einer Aggression: Die Jugendliche biss einer Polizeibeamtin in den Arm und spuckte einen weiteren Beamten an. Aufgrund des festgestellten psychischen Zustands wurde die 15-Jährige zur weiteren Behandlung in eine psychiatrische Einrichtung verbracht. Gegen sie wird nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf tätlichen Angriff sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Die angegriffene Beamtin konnte ihren Dienst nach einer leichten Verletzung fortsetzen.
Zweiter Vorfall: Körperliche Gegenwehr bei Transport
Wenige Stunden später, gegen 23:30 Uhr, wurde eine Streife des 1. Polizeireviers bei der Begleitung einer 17-Jährigen in eine psychiatrische Einrichtung angefordert. Die Jugendliche leistete aktiv Widerstand gegen den Transport und versuchte, sich zu befreien. Dabei trat sie mehrfach in Richtung der Beamten und traf diese auch. Glücklicherweise blieben die eingesetzten Beamten unverletzt. Auch in diesem Fall wird ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf tätlichen Angriff und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Die Ermittlungen haben ergeben, dass zwischen den beiden Vorfällen kein direkter Zusammenhang besteht.
Quelle: (ots)

